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Windows - XP braucht zwar keinen modernen Powerrechner, einiges an Dampf sollte Ihr System allerdings schon besitzen. Aber auch auf einem älteren Rechner lässt sich das Betriebssystem mit zufriedenstellender Performance betreiben - vorausgesetzt, man passt einige der Grundeinstellungen etwas an. Merken Sie sich: Ein schlecht oder ungenügend konfiguriertes Betriebssystem kann auch die Geschwindigkeit eines modernen Rechners sehr stark verlangsammen. Winhilfe.ch zeigt Ihnen in einfachen Schritten, wie Sie Ihr System individuell an Ihre Arbeitsgewohnheiten und Rechnerleistung optimal anpassen können.
1. Die Festplatte defragmentieren 
Direkt nach der Neuinstallation des Betriebssystems sollten Sie Ihre Festplatte defragmentieren. Um den Aufruf von Programmen und Dateien zu beschleunigen, sollten Sie diese nützliche Funktion regelmäßig ausführen. Dabei werden über die Platte verteilte Dateifragmente zusammengeführt, so dass Windows sie schneller laden kann. Rufen Sie die Systemsteuerung auf, gehen Sie zu „Leistung und Wartung" und klicken Sie auf „Elemente auf der Festplatte anders anordnen, damit Programme schneller ausgeführt werden". Markieren Sie das gewünschte Laufwerk und starten Sie den Vorgang durch einen Klick auf den Button „Defragmentieren". Achtung: Vor allem bei sehr großen und stark gefüllten Festplatten kann das Defragmentieren mehrere Stunden dauern. Wesentlich schneller und effizienter ist das Programm O&O Defrag. Die neue O&O Defrag V6.5 Professional Edition für Windows-Workstations aktiviert die verborgene Performance Ihres Computers wesentlich intensiver als das herkömmliche Windows XP - Defragmentierungs - Programm. Die Software optimiert Ihre Festplatten unter Windows XP Home, Windows XP Professional, Windows 2000 Professional und Windows NT 4 Workstation und fasst Dateifragmente sicher zusammen. Dabei bietet Ihnen O&O Defrag V6.5 Professional Edition einfachste Bedienbarkeit und eine Vielzahl wichtiger Funktionen, die Sie bei jeder anderen Defragmentierungssoftware vergeblich suchen werden. Leider ist die Version 6.5 mit ca. 50€ nicht gerade preiswert. Sie erhalten eine Testversion dieses Programms bei: http://www.oo-software.com/de/

2. Festplattenfehler sofort finden 
Um Fehler von vornherein auszuschließen, sollten Sie Ihre Festplatte sofort überprüfen. Klicken Sie dazu doppelt auf das Arbeitsplatzsymbol und wählen Sie im nun sich öffnendem Fenster Ihre Systempartition (Windows XP)aus. Hier klicken Sie einmal mit der rechten Maustaste darauf. 
Wählen Sie nun das Register "Extras" und wählen den Button "Jetzt Prüfen". 
Markieren Sie die Optionen wie im Bild oben, klicken auf "Starten" und rebooten Ihren PC. Eventuelle Festplattenfehler werden beim Neustart nun gesucht und, falls vorhanden, korrigiert. 3. Systemsteuerung aufrufen 
Gerade auf älteren Rechnern sollten Sie für die Arbeit mit Windows XP auf die grafischen Spielereien des Betriebssystems verzichten. Der Weg zum Abschaltknopf führt über die Systemsteuerung. Klicken Sie dort den Link „Leistung und Wartung" an. 4. Zu visuellen Effekten wechseln 
Im folgenden Fenster bietet Ihnen Windows die Erledigung verschiedener Aufgaben an. Wählen Sie darunter „Visuelle Effekte anpassen" aus. 5. Leistungsoptionen wählen 
Bei einem älteren Computer stellen Sie im Fenster „Leistungsoptionen" am besten die Auswahl „Für optimale Leistung anpassen" ein. Damit schalten Sie alle grafischen Gimmicks von Windows XP ab, was die Performance deutlich erhöhen kann. Dies sollten Sie auch bei weniger als 256 Mb Ram ausführen. Über das Fenster „Leistungsoptionen" erreichen Sie auch noch andere Performance-Einstellungen. Klicken Sie dazu auf die Registerkarte "Erweitert". 6. Arbeitsspeicher anpassen 
In diesem Fenster finden Sie die Einstellungen für die Verwendung des Prozessors und des Arbeitsspeichers. Das Speicherverwaltungsverhalten von Windows XP ist so konzipiert, möglichst viele Informationen in einen Block des Arbeitsspeichers zu schreiben. Dies führt jedoch zu einer Fragmentierung des Speichers und kann somit eine Instabilität des Systems bewirken. Daher sollten Sie jedes Fenster und Programm in eigenem eigenen Speicherbereich ausführen lassen. a) Achten Sie darauf, dass die Einstellungen für die Prozessorplanung und Speichernutzung so wie auf dem Bild ausgewählt sind. b) Öffnen Sie nun ein Explorerfenster, z.B. den Arbeitsplatz c) In der oberen Leiste folgen Sie dem Pfad "Extras - Ordneroptionen - Ansicht" und fahren Sie mit der Bildlaufleiste soweit nach unten bis der Eintrag "Ordnerfenster in einem eigenen Prozess starten" sichtbar wird. 
Achtung: Bei Computern mit weniger als 256 MB Ram führt diese Einstellung zur Geschwindigkeitsverringerung! 7. Feste Auslagerungsdatei einstellen  Passen Sie nun die Auslagerungsdatei Ihren Arbeitsgewohnheiten an. Dazu klicken Sie auf den Button "Ändern" im Bereich "Virtueller Arbeitsspeicher". 
Eine schlecht konfigurierte Auslagerungsdatei verlangsamt Ihr System durch unnötige Rechenarbeit erheblich. Sie springt dann ein, wenn Ihr Arbeitsspeicher, verursacht durch sehr viele gleichzeitig geöffnete Anwendungen , nicht mehr ausreicht. Ist Ihre Auslagerungsdatei nicht an Ihre persönlichen Arbeitsgewohnheiten angepasst, verschwenden Sie ein wichtiges Potenzial Ihres Rechners. Beim Öffnen des Fensters werden Sie feststellen, dass Windows schon eigene Einstellungen unter "Anfangsgröße" und "Maximale Größe" gesetzt hat. Diese unterschiedlichen Werte sind jedoch nicht optimal, da eine dynamische Vergrößerung bzw. Verkleinerung der Auslagerungsdatei mehr Rechenzeit benötigt. Daher sollten Sie in beiden Fenstern die gleichen Werte eingetragen. Folgende Werte sollten Sie entsprechend Ihrem Arbeitsverhalten eintragen: 1. Normalnutzer Anfangsgröße: 384 MB Maximale Größe: 384 MB Wenn Sie nur mit Programmen wie etwa Office arbeiten, meist im Internet surfen und gelegentlich einige ältere Spiele ausführen. 2. Spieler Anfangsgröße: 768 Mb Maximale Größe: 768 MB Sie haben einen Rechner, der die notwendige Hardware und Rechenkapazität zum Ausführen moderner, komplexer Spiele besitzt. Moderne Spiele füllen mit ihren übergroßen Texturen jedoch schnell den Arbeitsspeicher und zwingen Windows, den Rest auszulagern. Deshalb sollten Sie hier eine große Auslagerungsdatei wählen. 3. Poweruser Anfangsgröße: 1024 MB Maximale Größe: 1024 MB Sie nutzen meist höchst aufwendige Programme, wie Video - , Musik - und Soundbearbeitung? Sie haben sehr viele Programme, etwa zum Webdesign, gleichzeitig geöffnet und spielen höchst aufwendige moderne Games? Dann sind diese Einstellungen für Ihre Auslagerungsdatei optimal. Nachdem Sie die für Sie zutreffenden Werte eingetragen haben, klicken Sie auf den Button "Festlegen" und bestättigen anschließend mit "OK". Nach einem Neustart werden Sie, je nach Konfiguration, einen erfreulichen Leistungsanstieg bei speicherintensiven Anwendungen feststellen. |