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Sie haben noch nie mit Windows gearbeitet oder sind von einer älteren Windows - Version auf Windows - XP umgestiegen? Dann sind Sie hier richtig. Winhilfe.ch zeigt Ihnen in kurzen Schritten, wie Sie Ihre XP - Version auf die Festplatte bekommen. Entweder als Neuinstallation oder über eine ältere Windows Version als Upgrade.
1. Voraussetzungen für die Installation Bevor Sie Windows XP Home oder Professional auf Ihrem System installieren, prüfen Sie die Grundvoraussetzungen: - Erfüllt Ihr Computer die Hardare - Minimalanforderungen, und welche Anforderungen sind realistische Minimalanforderungen, um mit Windows - XP schnell und bequem arbeiten zu können? - Sind alle von Ihnen eingesetzten Programme kompatibel zu Windows - XP? Hardwarevoraussetzungen: Im Grunde setzten Windows - XP Home und Professional die gleichen Hardwareanforderungen wie Windows 2000 voraus. Lediglich beim Speicherausbau empfiehlt Microsoft ein Minimum von 128 MB. Zwar soll XP auch mit 64 MB laufen, das halte ich persönlich allerdings aus eigenen Erfahrungen für absolut nicht empfehlenswert und gehört mehr in den Bereich der Mythen und Märchen. Schon das Arbeiten mit 128 MB Ram ist mehr ein Ärgerniss denn freudigen Erlebens. Um einigermaßen flüßig arbeiten zu können, sollten Sie daher schon 256 MB, besser noch 512/1024 MB Ram haben. Ihr System wird es Ihnen mit einem enormen Geschwindigkeitszuwachs danken. Technisches Minimum: Festplatte: 2 GB freier Speicher Prozessor: Pentium III-Klasse oder entsprechender Athlon Speicher: 128 Mb, bei Bildbearbeitung + Cad deutlich mehr Netzwerkkarte: 10/100 MB Twisted Pair, passend zum Netzwerk Zusätzlich: Cd/DVD-Rom, PCI/AGP Grafikkarte 8MB, Maus 2. Installationsvarianten kennenlernen Windows - XP kann natürlich nicht nur neu installiert werden, es aktuallisiert auch auf Wunsch vorhandene Betriebssysteme. Unterstüzt werden: - Windows 98/ME - Windows NT4.0 Workstation Service Pack 6 - Windows 2000 Professional Hinweis: Eine Aktualisierung von Windows 95 wird nicht unterstützt Daneben unterstützt Windows - XP eine Multiboot - Umgebung. Sie können mehrere Betriebssysteme parallel installieren und beim Einschalten entscheiden, mit welchem Sie arbeiten wollen. Dabei sollten ältere Betriebssysteme auf C:/ installiert werden, Windows - XP anschließend auf einen Festplattenlaufwerksbuchstaben Ihrer Wahl. 3.Bios prüfen Prüfen Sie bitte, ob Ihr Geräte ein BIOS-Update benötigt und führen Sie dies ggfls. vorher durch. Kritisch sind Geräte mit Herstellungsdatum ca. 1999-2000 (Einführung der ACPI-Technologie). 4. Alte Daten sichern Sichern Sie bitte alle auf Ihrer lokalen Festplatte befindlichen und weiterhin benötigten Benutzerdateien- und Einstellungen. Bei der empfohlenen Neuinstallation werden alle vorhanden Daten gelöscht! 5. Ablauf der Installation (Neuinstallation)(Professional Edition) Starten Sie des PC mit der aktuellen Windows - XP - CD. Im BIOS muss dazu der Start von CDROM aktiviert und die Boot-Reihenfolge passend eingestellt sein. Tipp: Direkt nach dem Einschalten erscheint auf dem Bildschirm meist ein Hinweis, wie das Bios-Setup geöffnet werden kann. Drücken Sie dann die entsprechende Taste, z.B F2. Die Taste Del entspricht der deutschen Entf-Taste. Suchen Sie dann im Bios-Setup nach den Einstellungen für die Boot - Reihenfolge. Anschließend müßen die Änderungen gespeichert werden. Fordert das Bios-Setup zur Eingabe der Taste Y auf, dann drücken Sie Z. Das Bios-Setup verwendet das englische Tastaturlayout. 
Nach dem Neustart erscheint die Eingabeaufforderung zum Starten von der Cd. Drücken Sie hier eine beliebige Taste. 
Nun wird die Hardwarekonfiguration untersucht und das Setup geladen. 
Möchten Sie das Windows - XP auf einem SCSI/RAID-System installieren, müßen Sie im nächsten Fenster die Taste F6 drücken, um die Treiber zu laden. Eine Installation der Treiber ist nur von Diskette möglich. PC-Besitzer ohne Diskettenlaufwerk haben hier schlechte Karten. Wünschen Sie, Ihren PC als "Standart-PC" ohne ACPI-Unterstüzung zu installieren, dann drücken Sie hier die Taste F5. In diesem Fall gelangen sie zu folgendem Menü. 
Nun werden die Treiber für die Systemkomponenten geladen. Wenn dies erfolgreich geschehen ist, erscheint am oberen Bildschirmrand ein blinkender weißer Curser. Haben Sie bitte hier etwas Geduld, denn es kann mehrere Minuten dauern, bis das Setup fortgesetzt wird. Sollte es allerdings überhaupt nicht weitergehen, weist dies mit ziemlicher Sicherheit auf ein Hardwareproblem hin. Probleme tauchen meist in der Kombination von älteren VIA-Chipsätzen und Geforce MX Grafikkarten auf. Ich empfehle Ihnen in diesem Fall die Installation mit einer anderen Grafikkarte fortzuführen und Ihre Geforce MX nach erfolgreichem Setup nachträglich einzufügen. Wird das Setup fortgesetzt, erscheint das Setup-Auswahlmenü 
Haben Sie zuvor die Taste F6 SCSI/RAID gedrückt, dann werden sie nun zum Einlegen der Treiberdiskette aufgefordert. 

Nachdem Sie den Endbenutzer - Lizensvertrag mit F8 bestättigt haben, erhalten Sie eine Übersicht über Ihre Partitionen. Wählen Sie hier bitte die Partion aus, auf der Sie Windows - XP installieren möchten und drücken "Enter". Ist Ihre Festplatte noch nicht partitioniert, wählen Sie "Unpartitionierter Bereich" und drücken die F-Taste. 

Durch drücken der Taste "E" gelangen Sie auf ein Fenster, mit dessen Hilfe Sie Ihren "unpartitionierten Bereich" partitionieren können. geben Sie hier bitte die gewünschte Partitionsgröße in MB an. (Minimum ca. 2000 MB). 
Sind alle Optionen gesetzt, müßen Sie das Dateisystem auswählen, in dem Ihre Partition formartiert werden soll. Fat32 ist das alte Dateisystem, welches von Windows 98/ME genutzt wurde. Windows - XP läuft wesentlich stabiler auf NTFS. Beachten Sie jedoch, falls Sie noch ander Betriebssysteme installiert haben, dass Windows 98/ME - Systeme NTFS nicht lesen können und Sie somit von dort nicht auf Ihre XP-Partition zugreifen können. 
Nun werden die für die Installation benötigten Dateien auf Ihre Festplatte kopiert. 
Anschließend erfolgt ein Neustart des Systems. Erneut werden Sie zum Drücken einer Taste aufgefordert, wenn Sie von CD starten wollen. Dies wollen wir natürlich nicht. Warten Sie daher einige Sekunden ab, und die Installation beginnt mit den vorher auf Ihre Festplatte kopierten Datein. 
Wenn Sie es bis hierhin geschafft haben, dann ist der Rest nur noch ein Kinderspiel. Der weitere Installationsverlauf ist nämlich weitgehend selbsterkärend und dürfte keinerlei Probleme mehr hervorrufen. 
Mit den Buttons "Anpassen" und "Details" können Sie hier Einstellungen für Sprache und Tastaturlayout vornehmen. Diese Einstellungen können Sie aber auch später uber die Systemsteuerung ausführen. 
Im nächsten Schritt werden Sie zur Eingabe Ihres Namens aufgefordert. Tragen Sie sich so ein, wie Sie später angezeigt werden möchten. Z.B. mit vollem Namen, nur Vornamen oder einem Nicknamen. Das Feld "Organisation" können Sie frei lassen, wenn Sie kein Gewerbe betreiben. 
Geben Sie nun Ihren 25-stelligen Produktkey ein. Dieser befindet sich auf der Rückseite der CD-Box oder ist, bei gekauften Fertigsystemen, auf der Oberfläche Ihres PC`s aufgeklebt. 
Nun erfolgt die Eingabe eines Computernamens und Sie erhalten die Möglichkeit, dem internen und allmächtigen Administrator - Konto ein Kennwort zuzuweisen. Tun Sie dies unbedingt, weil sonst der Rechner ungeschützt ist. Notieren Sie das Kennwort und verwahren es an einem sicheren Ort. Sie brauchen es, wenn das System aus irgendeinem Grund repariert werden muss, z. B. wenn Benutzerkennwörter vergessen oder Systemdateien mit älteren Versionen überschrieben wurden. 
Nun werden Uhrzeit, Datum und Zeitzone abgefragt. 
Anschließend erhalten Sie die Möglichkeit, Ihren PC einem Netzwerk oder Dömän zuzuweisen. 

Gleich ist es geschafft. 
Nach einem automatischen Neustart des Systems lacht Ihnen nun der Startbildschirm Ihres neu aufgesetztes Betriebssystem entgegen. 
Es erscheint der Systemkonfigurationsassistent. Drücken Sie auf "Weiter", wenn Sie die Einstellungen später vornehmen möchten. 
Nun wird die Internetkonnektivität überprüft. 
Wird eine Netzwerkkarte gefunden, können Sie einer Lan- oder DSL Verbindung erstellen. 

Anschließend können Sie sich entscheiden, ob Sie sich bei Microsoft registrieren möchten. Diese Registrierung hat nichts mit der Aktivierung zu tun sondern ist eine freiwillige Weitergabe persönlicher Daten an Microsoft. 
Jetzt erhalten Sie die Gelegenheit weitere Benutzerkonten anzulegen, die für die tägliche Arbeit dienen. Alle diese Konten erhalten als Vorgabe ebenfalls Administratorrechte und sind nicht mit einem Kennwort geschützt. Eine der ersten Aufgaben nach der Installation sollte also sein, diesen Konten Kennwörter zuzuweisen und zu prüfen, ob sie wirklich Administrations - Status brauchen. 
Als letztes erfolgt die Zwangsaktivierung. Erst wenn Sie Windows XP über das Telefon oder Internet aktivieren, können Sie es dauerhaft benutzen. Die Aktivierung überträgt keine persönlichen Daten und erlaubt es Microsoft auch nicht, Sie zurückzuverfolgen. Die Aktivierung sorgt aber dafür, dass Sie diese Windows-XP Kopie nicht mehr auf einem anderen Rechner installieren können. Aktivieren Sie Windows XP nicht, dann kann es nach Ablauf von 30 Tagen nicht mehr benutzt werden. Erst wenn Sie die Aktivierungskennziffer eingeben wird es freigeschaltet. Möchten Sie Windows XP doch später auf einem anderen System installieren, dann deinstallieren Sie es zuerst auf dem Ausgangssystem. Installieren Sie es dann auf dem neuen System und aktivieren es neu. Dasselbe ist notwendig, wenn sich die Hardwarekonfiguration um mehr als drei wesentliche Kernpunkte ändert, weil XP dann davon ausgeht, auf einem neuen System betrieben zu werden. Möchten Sie Windows - XP auf mehreren Systemen gleichzeitig benutzen, dann müßen Sie für jedes System eine XP-Kopie käuflich erwerben. 
Nun ist es endlich geschafft. Sie sehen zum ersten mal den bunten Desktop von Ihrem neuen Betriebssystem. |