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Das neue Windows-XP erlaubt sehr umfangreiche Änderungen der Oberflächengestaltung. Dabei wird zwischen „Themes" und „Designs" unterschieden. Erstere (ein paar gibt's im Pluspack für XP) greifen sehr stark in die Darstellung vieler Windows-Elemente ein und sind nicht ohne weiteres selbst zu bauen. Aber auch Design-Sätze erlauben schon eine umfassende Anpassung des Windows-Erscheinungsbildes.
1. Hintergrund wählen 
Als erstes ändern/bestimmen Sie einen Desktophintergrund. Das kann eine einfarbige Fläche sein, ein „Fliesenmuster " aus kleinen Grafiken oder ein großes Bitmap-Bild. Wählen Sie in der „Systemsteuerung" den Punkt „Darstellung und Designs" und dann „Desktophintergrund ändern". Alternativ klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine leere Stelle des Desktops, wählen „Eigenschaften" und dann „Desktop". Wählen Sie ein Hintergrundbild aus der Liste aus und bestimmen Sie im Listenfeld rechts die Ausrichtung. Wollen Sie gar kein Bild, sondern nur eine Hintergrundfarbe, wählen Sie "(kein)" aus der Liste aus und wählen die Farbe im Feld rechts unten. 2. Elementfarben und - schriften festlegen 
Außer dem Hintergrund können Sie vielen weiteren Windowselementen individuelle Farben zuweisen. In den Anzeige - Eigenschaften öffnen Sie das Register "Darstellung" und wählen entweder einen vorgefertigten Satz aus der Liste links unten oder klicken Sie für detallierte Änderungen auf der "Erweitertbutton". Es öffnet sich ein weiterer Dialog, in dem Sie im oberen Bereich das zu ändernde Objekt anklicken ( z.B. die Titelleiste) und unten die zugehörige Farbe wählen. ( zwei Farben für Farbverlauf). Auch die Schriftart einiger Elemente können Sie hier frei bestimmen. 3. Bildschirmschoner bestimmen 
Auch die Auswahl eines bestimmten Bildschirmschoners gehört zum Designset. In den "Eigenschaften von Anzeige" wählen Sie "Bildschirmschoner" und selektieren dort Einen Ihrer Wahl. Viele Bildschirmschoner lassen sich zusätzlich individuell einrichten. Windows enthält schon einige sehr schöne Bildschirmschoner eingebunden. Im Internet finden Sie jedoch eine Unmenge an hervorragenden 3D-Schonern. Zum Beispiel bei http://www.3planesoft.com/index.html . 4. Individuelle Mauszeiger 
Wenn Pfeil und Sanduhr zu langweilig werden, wählen Sie einfach andere Mauszeiger aus. Unter „Systemsteuerung", „Maus" (in der klassischen Systemsteuerungsansicht) oder „Drucker und andere Hardware", „Maus" in der Kategorienansicht finden Sie alle entsprechenden Optionen. Entweder ändern Sie die unterschiedlichen Mauszeiger einzeln per Doppelklick, oder Sie wählen aus der oberen Liste einen kompletten Satz („Schema"). 5. Soundschema 
Auch die Klänge, die Windows zu bestimmten Ereignissen abspielt, gehören obwohl sie keine optische Option sind - zum Design. Sie wechseln die Sounds unter „Systemsteuerung", „Sounds , Sprachein-/ausgabe und Audiogeräte", „Soundschema ändern". In der Liste finden Sie die verschiedenen Ereignisse in Windows und diversen installierten Programmen. Ein Lautsprechersymbol zeigt an, dass dem Ereignis ein Klang zugeordnet ist. Bei „Sounds" steht die zugehörige WAV-Datei; mit „Durchsuchen" weisen Sie eine zu. Speichern Sie dann das Soundschema. 6. Design speichern 
Alle bisher getroffenen Einstellungen können Sie jetzt in einem eigenem Design speichern und so ganz einfach zwischen mehreren von Ihnen entworfenen Designs wechseln. In den Anzeige - Einstellungen öffnen Sie das Register "Designs". Im Listenfeld oben steht "Geänderte Designs". Klicken Sie rechts daneben auf "Speichern" und vergeben Sie dem Design einen beliebigen Namen. Ihr neues Design taucht künftig in der Liste auf. 7. Mehr Optionen mit Zusatztools Noch wesentlich mehr Änderungen am optischen Outfit und dank Internet eine riesige Auswahl an geschmackvollen oder skurrilen Windows - Designs bieten Ihnen verschiedene Zusatztools. Eines der Besten dieser Sparte ist die Shareware "Style XP". ( www.tgtsoft.com ). Weiter Fortgeschrittene können sich mit dem Zusatztool "Stylebuilder" der gleichen Softwareschmiede wirklich sehenswerte und einzigartige Designs schaffen.  |